In einer Studie aus Norwegen wurden bei 441 Übergewichtigen und adipösen Frauen die Vitamin-D-Konzentrationen bestimmt, außerdem wurde das Beck Depression Inventory, ein international üblicher Test für Depressionen, durchgeführt. Die Studienteilnehmer mit einer Vitamin-D-Konzentration < 40 nmol/ l (< 16 ng/ ml) zeigten eine signifikant höhere Depressivität als die Studienteilnehmer mit einer Vitamin-D-Konzentration > 40 nmol/ l. Durch die Gabe von 20.000 bzw. 40.000 IU Vitamin E pro Woche kam es zu einer deutlichen Verminderung der Test-Scores.

In der Placebogruppe kam es zu keiner Veränderung der Depressivität. Es scheint also ein Zusammenhang zwischen der Vitamin-D-Konzentration und Symptomen der Depression zu bestehen. Eine Supplementierung mit einer hohen Dosis Vitamin D vermag möglicherweise die Symptome zu bessern.

 

Referenz:
Jorde R et al.: Effects of Vitamin D supplementation on symptoms of depression in overweight and obese subjects: randomized double blind trial; J Intern Med. 2008 Sep 10

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