Selbst niedrige Bleispiegel im Blut, die bisher noch als ungefährlich galten, können zur Entstehung von ADS beitragen. Dies ist das Ergebnis einer an 150 Kindern durchgeführten Studie der Michigan State University. Kinder mit ADS hatten höhere Vollblut-Blei-Konzentrationen als Kontrollpersonen; keines wies aber eine Konzentration über 100 µg/ l auf. Diese Konzentration galt bisher als oberer ungefährlicher Grenzwert für Kinder.

Die mittlere Bleikonzentration der ADS-Kinder in der MSU-Studie war kleiner als 13 µg/ l. In dieser Studie konnte erstmals nachgewiesen werden, dass bereits sehr geringe Bleikonzentrationen als eine Ursache für die Entstehung von ADHS bei Kindern zu werten ist.
Der als „sicher“ geltende Bleispiegel sollte unbedingt nach unten korrigiert werden, auf wenigstens 50 µg/ l.

 

Referenz:
Science Daily (Dec. 6, 2007): Even low lead exposure linked to ADHD


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