In einer Studie der Universität Magdeburg wurde der Einfluss verschiedener Aminosäuren auf die postprandiale Lipidämie untersucht. 15 gesunde Probanden erhielten entweder 2,5 g Arginin, 2,5 g Phenylalanin, 5 g Leucin oder ein Placebo zu einer fettreichen Mahlzeit. Ausschließlich die Einnahme von 2,5 g Arginin verhinderte eine lipämische endotheliale Dysfunktion nach drei und vier Stunden.

 

Referenz:
Addition of 2,5 g l-arginine in a fatty meal prevents the lipemia-induced endothelial dysfunction in healthy volunteers; Atherosclerosis, 2008 Nov 6

Eine Forschergruppe aus Polen untersuchte den Einfluss der Thiolverbindungen NAC und Alpha-Liponsäure auf hämatologische Parameter sowie auf Marker für oxidativen Stress. An der Untersuchung nahmen 28 männliche Probanden teil, die entweder 1200 mg N-Acetylcystein, 600 mg Alphal-Liponsäure oder ein Placebo täglich über einen Zeitraum von acht Tagen erhielten. NAC und Alpha-Liponsäure erhöhten signifikant die antioxidative Kapazität des Plasmas und reduzierten die Proteincarbonylierung und Lipidperoxidation um mehr als 30 Prozent. Die GSH-Konzentrationen und hämatologischen Parameter veränderten sich nur bei der NAC-Supplementierung. NAC erhöhte signifikant die Konzentrationen von GSH, EPO, Hb und Hämatokrit im Vergleich zum Placebo. Auch MCV und NCHC stiegen nach einer NAC-Gabe an.

 

Referenz:
Zembron-Lacny A et al.: The comparison of antioxidant and haematological properties of N-acetylcysteine and alpha-lipoic acid in physically active males; Physio. Res. 2008 Dec 17


In der Vergangenheit gab es verschiedene Hinweise aus Studien, dass eine Vitamin-A-Zufuhr eine schädliche Wirkung auf das Skelettsystem hat. In einer Studie der University of Arizona wurde nun ein möglicher Zusammenhang zwischen der Vitamin-A-Aufnahme und dem Risiko für Schenkelhalsbrüche bei postmenopausalen Frauen untersucht. An der Studie nahmen 75.747 Frauen der Women´s Health Initiative Observational Study teil. Es wurde kein Zusammenhang zwischen der Vitamin-A-Aufnahme und dem Risiko für Schenkelhalsbrüche gefunden. Eine hohe Vitamin-A-Zufuhr bei gleichzeitig schlechter Vitamin-D-Versorgung führte zu einem leicht erhöhten Risiko für Frakturen.

 

Referenz:
Caire-Juvera G et al.: Vitamin A and retinol intakes and the risk of fractures among participants of the Women´s Health Initiative Observational Study; Am J Clin Nutr. 2008 Dec 3

Forscher in Kalifonien untersuchten die Vitamin-D-Konzentration bei 90 weiblichen Jugendlichen zwischen 16 und 22 Jahren. Parallel dazu wurde der Body-Mass-Index, der Körperfettanteil und die Körpergröße bestimmt.

Die jungen Frauen mit einer niedrigen Vitamin-D-Konzentration wogen mit ihrem höheren Body-Mass-Index und Bauchfettanteil signifikant schwerer als die Frauen mit normalen Vitamin-D-Spiegeln. Das Ergebnis dieser Studie ist deshalb auch überraschend, da die Studienteilnehmerinnen allesamt aus
   
Kalifornien stammten, einem Land, das ja als sonnenreiche Region gilt. Generell sollte bei Jugendlichen die Vitamin-D-Konzentration routinemäßig bestimmt werden.

 

Referenz:
Science Daily, Dec. 11, 2008: Lack of vitamin-D causes weight gain and stunts growth in girls.

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