Umweltgifte wie Blei oder Quecksilber können schon in geringen Mengen Entwicklung und Funktion von Gehirn und Rückenmark beeinträchtigen. Der molekulare Mechanismus wurde nun von amerikanischen Forschern nachgewiesen. Die Anwesenheit von Schwermetallen zerstört Signaleiweiße, die für die Zellteilung und für das Überleben der Zellen zuständig sind. Dies geschieht hauptsächlich über eine Störung des Redoxgleichgewichts der Zelle. Besonders problematisch sind Schwermetallbelastungen für Ungeborene und für kleine Kinder, denn bei ihnen sind funktionierende Vorläuferzellen essentiell für die Entwicklung von Gehirn und Rückenmark.

 

Referenz:
Wissenschaft.de: Warum Schwermetalle und Co schlecht fürs Gehirn sind; 06.02.2007

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