Bekanntlich erhöht eine Argininsupplementierung die NO-Verfügbarkeit und ist therapeutisch wirksam bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die auf einer endothelialen Dysfunktion beruhen, wie z.B. Atherosklerose, arterielle Hypertonie, Herzinsuffizienz, diabetische Gefäßerkrankungen etc. Die Effektivität einer langfristigen Arginintherapie wird allerdings dadurch vermindert, dass Arginin die Expression und Aktivität der Arginase erhöht. Die Arginase katalysiert die Umwandlung von Arginin zu Ornithin. Auch im Darm und in der Leber unterliegt Arginin einer erheblichen Abbaurate. Eine erfolgsversprechende Alternative zu Arginin könnte Citrullin darstellen, da dieses von den Darmzellen nicht verstoffwechselt wird und auch nicht die Expression der Argninase stimuliert. Citrullin kann von der Niere und von dem Gefäßendothel schnell zu Arginin umgewandelt werden und erhöht dann effektiv die Serumspiegel von Arginin.

 

Referenz:
Romero MJ et al.: Therapeutic use of citrulline in cardiovascular disease; Cardiovasc Drug Rev. 2006 Fall-Winter; 24 (3-4): 275-90

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