In der Septemberausgabe des Journal Biological Psychiatry wurde eine interessante Studie der Universität von Minesota publiziert. Darin erfolgte der Nachweis, dass die Einnahme von N-Acetylcystein bei Spielsüchtigen das Suchtverhalten reduzierte. Bei 13 spielsüchtigen Patienten wurde eine Doppelblindstudie durchgeführt, in der die eine Gruppen N-Acetylcystein erhielt und die andere Gruppe ein Placebopräparat. 83 Prozent der Patienten, die NAC erhielten, reagierten vorteilhaft im Vergleich zu 28,6 Prozent der Patienten, denen ein Placebopräparat verabreicht wurde. Wahrscheinlich dürfte der NAC-Effekt auf den Glutamatstoffwechsel zurückzuführen sein. Der Neurotransmitter Glutamat ist häufig mit Belohnungsverhalten assoziiert.

 

Referenz:
Life Extension, 17.09.2007: Don`t gamble with NAC

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