Trotz regelmäßigem Aufenthaltim Freien leiden viele Deutsche an Vitamin-D-Mangel - und der ist nicht zu unterschätzen!

In der Mai-Ausgabe des European Journal of Clinical Nutrition wurde eine Studie des Robert-Koch-Instituts publiziert, die sich mit der Vitamin-D-Versorgung der Deutschen beschäftigt. An dieser Studie nahmen 1763 Männer und 2267 Frauen teil. 57 Prozent der Männer und 58 Prozent der Frauen hatten Vitamin-D-Spiegel unter 20 ng/ ml. Bei den 65- bis 79-jährigen Frauen erhöhte sich dieser Anteil auf 75 Prozent. Bei Frauen mit arterieller Hypertonie, kardiovaskulären Erkrankungen und Typ-2-Diabetes wurden signifikant geringere Vitamin-D-Konzentrationen festgestellt als bei gesunden Probanden. Bei Männern bestand ein enger Zusammenhang zwischen insulinabhängigem Diabetes und der Vitamin-D-Konzentration. Die Schlussfolgerung lautet sinngemäß: Der Vitamin-D-Mangel ist in Deutschland ein gesundheitliches Problem von öffentlichem Interesse.

 

Referenz:
Hintzpeter B et al.: Vitamin D status and health correlates among German adults; Eur J Clin Nutr. 2007 May 30

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