Kalifornische Forscher haben Blutproben von 7186 Männern und 7902 Frauen hinsichtlich Vitamin-D-Konzentration, Cholesterin, Triglyceride, Glukosekonzentration und anderer Faktoren ausgewertet. Außerdem wurden der Body-Mass-Index und der Blutdruck in die Auswertung miteinbezogen. Die Daten stammten von der großen US-amerikanischen Untersuchung NHANES III. Das Forscherteam fand einen signifikanten Zusammenhang zwischen niedrigen Vitamin-D-Spiegeln und der Präsenz kardiovaskulärer Risikofaktoren. Die Studienteilnehmer mit den niedrigsten Vitamin-D-Konzentrationen hatten deutlich erhöhte Krankheitsrisiken: 30 Prozent für arterielle Hypertonie und 98 Prozent für Diabetes mellitus; es zeigte sich außerdem ein mehr als doppelt so hohes Risiko für Übergewicht. Die Autoren kamen zu der Schlussfolgerung, dass vermehrt prospektive Studien über den Vorteil einer Vitamin-D-Supplementierung bei kardiovaskulären Erkrankungen durchgeführt werden sollten.

 

Referenz:
David Martins et al.: Prevalence of cardiovascular risk factors and the serum levels of 25-hydroxyvitamin D in the United States; Arch Intern Med. 2007; 167: 1159-1165

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