In einer Studie aus Südkorea wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen Feindseligkeit und der Homocysteinkonzentration im Serum untersucht. Eine feindselige Grundhaltung gilt als psychosozialer Risikofaktor für die Entstehung der koronaren Herzerkrankung; erhöhte Homocysteinkonzentrationen erweisen sich zunehmend als biochemischer Risikofaktor für diese Erkrankung.

In der genannten Studie nahmen 84 Patienten mit koronarer Herzerkrankung teil, bei denen die Feindseligkeit durch ein entsprechendes Punktesystem erfasst und die Homocysteinkonzentrationen wie üblich bestimmt wurden. Interessanterweise zeigte sich, dass die Serum-Homocysteinkonzentrationen mit dem Grad der Feindseligkeit anstiegen. Daraus kann man schließen, dass ein hoher Level an Feindseligkeit das kardiovaskuläre Risiko durch einen Anstieg der Homocysteinkonzentration erhöht.

Kommentar:
Es ist schon länger bekannt, dass die Homocysteinkonzentration mit der psychischen Befindlichkeit korreliert und dass eine Normalisierung erhöhter Homocysteinwerte häufig auch zu einer besseren Stimmungslage führt.


Referenz:
Son YJ: Hostility and serum homocysteine as cardiovascular risk factors in Korean patients with coronary artery disease; J Clin Nurs. 2007 Apr; 16(4): 672-8

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