Ein Mangel an Sonnenexposition wird normalerweise weltweit als der Hauptgrund für einen niedrigen Vitamin-D-Status angesehen. Wie jetzt eine Studie aus Hawaii gezeigt hat, ist die Länge der Sonnenbestrahlung keine Garantie für eine gute Vitamin-D-Versorgung. Von 93 Erwachsenen hatten immerhin 51 Prozent Vitamin-D-Konzentrationen unter 30 ng/ ml, obwohl sie sich durchschnittlich fast dreißig Stunden in der Woche in der Sonne aufhielten. Interessant ist auch, dass die höchste Vitamin-D-Konzentration, hervorgerufen durch Sonnenexposition, bei etwa 60 ng/ ml lag. Dieser Wert dürfte sich auch als sinnvolle Obergrenze bei einer Vitamin-D-Supplementierung eignen.

Die Fähigkeit Vitamin D zu bilden, ist wahrscheinlich individuell sehr verschieden – jedenfalls ist ein längerer Aufenthalt in der Sonne keine Garantie für ausreichend hohe Vitamin-D-Spiegel.

 

 

Referenz:
Binkley N et al.: Low vitamin D status despite abundant sun exposure; J Clin Endocrinol Metab. 2007 Apr 10 

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