In der Aprilausgabe der Fachzeitschrift „European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience“ wurde eine Studie des Ludwig Boltzmann Instituts für experimentelle Endokrinologie in Wien über den Effekt einer Aminosäurensupplementierung bei depressiven Patienten publiziert.

Versuchsteilnehmer waren 40 stationäre Patienten, die mit dem Psychopharmakon Mirtazapin behandelt wurden. In einer vierwöchigen randomisierten plazebokontrollierten Doppelblindstudie wurde überprüft, welchen Einfluss eine individuelle Aminosäurenmischung als adjuvante Therapie zum Antidepressivum auf den Krankheitsverlauf hatte. Die Aminosäurenmischung wurde aufgrund eines Aminogramms zusammengestellt und bestand aus essentiellen Aminosäuren plus Vitaminen und Spurenelementen.

Gut gelaunt - für viele keine Selbsterständlichkeit, weil sie unter Depressionen leiden.

Die Ergebnisse zeigten, dass die Patienten mit der Aminosäurenmischung einen signifikant besseren Krankheitsverlauf hatten als die Patienten der Plazebogruppe.

Kommentar:
Dies ist eine sehr interessante Studie, die unsere langjährige Erfahrung mit einer individuellen Aminosäurensupplementierung bestätigt. Wir konnten und können immer wieder feststellen, dass eine gezielte Gabe von defizitären Aminosäuren bessere therapeutische Ergebnisse bringt als eine ungezielte Supplementierung.

 

Referenz:
Ille R et al.: „Add-On“-therapy with an individualized preparation consisting of free amino acids for patients with a major depression; Eur Arch Psychiatry Clin Neurosci, 2007 Apr

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