US-Wissenschaftler des Southwestern Medical Center in Dallas untersuchten bei 12.954 Patienten die Serumkonzentration von Vitamin D (25-OH-D3). Außerdem wurden bei den Patienten Symptome einer Depressione mittels eines Fragebogens abgefragt. Insgesamt waren höhere Vitamin-D-Konentrationen mit einem signifikant verminderten Depressionsrisiko assoziiert. Dieser Zusammenhang war bei den Patienten mit einer Vorgeschichte von Depressionen stärker als bei jenen, die noch nie an Depressionen erkrankt waren. Daraus schlossen die Autoren, dass insbesonders Patienten mit Depressionen in der Vorgeschichte auf den Vitamin-D-Status untersucht werden sollten.

 

Referenz:
MinhTu T et al.: Association between low serum 25-Hydroxyvitamin D and depression in a large sample of healthy adults: The cooper center longitudinal study; Mayo Clinic Proceedings, Nov 2011 vol. 86 no. 11, 1050-1055

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