Forscher der University of Leicester konnten nachweisen, dass bei Patienten mit Morbus Parkinson häufiger eine Polyneuropathie vorliegt als bei Kontrollpersonen. Im Vergleich zu anderen Patienten mit Polyneuropathie hatten die Parkinsonpatienten signifikant niedrigere Vitamin-B12-Spiegel. Man kann also davon ausgehen, dass der Vitamin-B12-Mangel bei Parkinson-Patienten wesentlich zur Entstehung der Polyneuropathie beiträgt. Es ist schon länger bekannt, dass bei Parkinsonpatienten unter der Medikation von L-Dopa Störungen des B12-Matabolismus auftreten.

 

Referenz:
Yusuf A et al.: Neuropathy in parkinson disease; neurology.org; Nov 2, 2011

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