Die Depression wird sich nach Angaben der WHO bis zum Jahr 2020 zur zweithäufigsten Erkrankung weltweit entwickeln. Wissenschaftler aus dem Iran untersuchten jetzt einen möglichen Zusammenhang zwischen der Zinkaufnahme und Depressionen bei postgraduierten Studenten. Letztere stellen eine Risikopopulation für depressive Erkrankungen dar, z.B. durch häufigen Prüfungsstress. Bei 402 Studienteilnehmern im Durchschnittsalter von 32 Jahren wurde untersucht, inwieweit die Aufnahme von Zink mit Depressionen zusammenhängt. Dabei zeigte sich, dass ein inverser Zusammenhang zwischen der Zinkaufnahme und Depressionen bestand. Aufgrund dieser Studie kann man davon ausgehen, dass durch eine längerfristige Einnahme von Zink die Symptome einer Depression verbessert werden können.

 

Referenz:
Yary T, Aazami S et al.: Dietary intake of zinc was inversely associated with depression; Biol trace Elem Res. 2011 Sept 20

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