Wissenschaftler der Queens Mary University of London untersuchten mittels Daten von acht Kohortenstudien, inwieweit die Homocysteinkonzentration im Serum die Inzidenz von Demenzerkrankungen beeinflusst. Es zeigte sich ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen der Serum-Homocysteinkonzentration und der Inzidenz von Demenzerkrankungen. Pro fünf Mikromol pro Liter Anstieg der Homocysteinkonzentration erhöhte sich das Demenzrisiko um 35 bis 50 Prozent. Obwohl die Resultate dieser Studie keinen Beweis für Ursache und Wirkung liefern, so zeigen sie doch, dass durch eine Behandlung mit Vitamin B12 und Folsäure das Demenzrisiko ungefähr um 20 Prozent reduziert werden könnte.

 

Referenz:
Wald DS et al.: Serum homocysteine and dementia: Meta-analysis of eight cohort studies including 8669 participants; Alzheimer Dement. 2011 Jul; 7(4): 412-7

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