In etwa fünf bis sieben Prozent der Schwangerschaften gibt es Komplikationen bis hin zu Früh- oder Fehlgeburten. Forscher aus Mexiko und den USA haben jetzt herausgefunden, dass die Einnahme einer speziellen Aminosäure in Kombination mit antioxidativen Vitaminen bei durch Präeklampsie verursachten Schwangerschaftsbeschwerden helfen soll.

An einer Studie nahmen 672 Schwangere teil, bei denen bereits Frühsymptome einer Präeklampsie festgestellt worden waren bzw. das Risiko für die Erkrankung aus der Krankheitsgeschichte hervorging. Die Schwangeren wurden in drei Vergleichsgruppen eingeteilt. Ab der 20. Schwangerschaftswoche bekamen die Frauen einen Energie-Riegel. Je ca. 220 Schwangere bekamen entweder einen Riegel ohne Zusätze, einen mit Vitaminen bzw. einen Riegel mit der Aminosäure L-Arginin und Vitaminen.
In der ersten Gruppe – ohne jeglichen Zusatz – erkrankten 30 Prozent der Frauen, bei der zweiten Gruppe – mit dem Vitaminriegel - lag die Erkrankungsrate bei 23 Prozent. Die dritte Gruppe, die sowohl Vitamine als auch die Aminosäure L-Arginin supplementierte, erzielte das beste Ergebnis: Nur bei 13 Prozent zeigten sich Präeklampsiesymptome.

Die Studie weist nach, dass durch eine spezielle Ernährung das Präeklampsie-Risiko vermindert werden kann. Außerdem konnten die Forscher nachweisen, dass die Aminosäure L-Arginin einen positiven Effekt auf den Blutfluss hat. Die Forscher berichteten im „British Medical Journal“, dass die Einnahme dieser Aminosäure gemeinsam mit Vitaminen sich nicht nur positiv auf die Präeklampsie-Erkrankung auswirkte, sondern auch die Anzahl der Frühgeburten senkte.

 

Referenz:
Schwangerschaft: Aminosäure und Vitamine lindern Beschwerden, 1a-krankenversicherung.de, 24.05.2011-06-20

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