Zu diesem Schluss kommt ein Wissenschaftler der University of Washington, Dr. Philippe Hujoel. Er wertete 24 klinisch durchgeführte Studien der Jahre 1920 bis 1980 mit etwa 3.000 Kindern aus verschiedenen Ländern wie Großbritannien, Kanada, Österreich, Neuseeland und Schweden neu aus. Die Studien wurden in institutionellen Einrichtungen, in Schulen, Arzt- und Zahnarztpraxen oder Krankenhäusern durchgeführt. Die Probanden waren Kinder oder junge Erwachsene im Alter zwischen 2 und 16 Jahren. Das Durchschnittsalter lag bei 10 Jahren.

Hujoel fand heraus, dass Vitamin D mit einer etwa 50 prozentigen Reduktion für eine Karies-Inzidenz verbunden war. Die Ergebnisse des Forschers sind für Dr. Michael Hollick vom Bosten University Medical Centre keine Überraschung. Dieser betonte, dass die Bedeutung von Vitamin D für die Zahngesundheit mit diesen Studienergebnissen noch mal bekräftigt würde. Kinder mit einem Vitamin-D-Mangel und einem verzögerten Zahndurchbruch seien anfälliger für Karies.

Schwangere Frauen und junge Mütter sollten wissen, dass eine gute Vitamin-D-Versorgung zu einer besseren Mineralisierung von Knochen und Zähnen führt.

Quelle:
medicalnewstoday.com, 29.11.2012: Vitamin D linked to a 50 percent reduction in the incidence of dental caries

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