US-Wissenschaftler untersuchten den Effekt eines marginalen Vitamin-B6-Mangels auf Fettsäureprofile im Plasma, auf Erythrozyten und auf mononukleäre Zellen bei gesunden Erwachsenen. 23 gesunde Versuchspersonen erhielten über einen Zeitraum von 28 Tagen eine Vitamin-B6-arme Diät. Nach der Diätphase wurde eine Verminderung der Konzentrationen von Arachidonsäure, EPA und DHA nachgewiesen, außerdem veränderte sich das Verhältnis der Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren zu ungunsten der Omega-3-Fettsäuren. Diese Veränderungen der Blutlipide könnten also bei einer unzureichenden Vitamin-B6-Versorung mit dem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen assoziiert sein.

 

Referenz:
Zhao M et al.: Marginal vitamin B6 deficiency decreases plasma (n-3) and (n-6) PUFA concentrations in healthy men and women; J Nutr. 2012 Oct; 142(10): 1791-7

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