Spanische Wissenschaftler untersuchten die Konzentrationen von Kupfer, Zink, Blei, Cadmium und Thallium bei Patienten mit bipolarer Depression. An der Studie nahmen 25 Patienten mit der Diagnose „bipolare Depression“ teil, sowie 29 gesunde Kontrollpersonen. Kupfer und Zink wurden im Serum bestimmt, Blei und Cadmium im Vollblut. Außerdem wurden Blei, Cadmium und Thallium im Urin gemessen. Bei den Patienten mit bipolarer Depression waren die Konzentrationen von Blei und Cadmium sowohl im Vollblut als auch im Urin signifikant höher als bei den Kontrollpersonen. Die Raucher unter den Patienten wiesen höhere Cadmiumkonzentrationen als die Nichtraucher auf. Bei Patienten in der manischen Phase der bipolaren Depression wurde ein signifikanter Anstieg der Zinkkonzentrationen nachgewiesen.
Offensichtlich sind bei der bipolaren Depression die Konzentrationen einiger giftiger Schwermetalle erhöht.

 

Referenz:
González-Estecha M et al.: Trace elements in bipolar disorder; J Trace Elem Med. Biol. 2011 Jan; 25 Suppl 1: S78-83

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