Wissenschaftler der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf untersuchten den Einfluss der Serotoninkonzentration auf eine Pawlowsche Konditionierung von Angstreaktionen. Dazu wurde bei gesunden Probanden eine funktionelle Kernspintomographie und ein Tryptophan-Depletionstest durchgeführt. Die Probanden mit einem Serotoninmangel zeigten abgeschwächte vegetative Reaktionen auf Signale, die auf ein unangenehmes Ereignis hindeuteten. Außerdem zeigten diese Probanden auch Veränderungen im Mandelkern und im orbitofrontalen Kortex, zwei wichtigen Strukturen, die mit Angstreaktionen zu tun haben. Die Serotoninkonzentration scheint also auch bei der Angstverarbeitung eine Rolle zu spielen.

 

Referenz:
Hindi Attar C et al.: The influence of serotonin on fear learning; PLoS One. 2012; 7(8): e42397

Back to top