Depressionen sind die häufigsten psychiatrischen Störungen. Wissenschaftler aus Mexiko untersuchten bei älteren Frauen mit leichter Depression und bei gesunden Kontrollpersonen die Aminosäurenkonzentration im Blut-Plasma. Die Patienten mit Depressionen hatten signifikant höhere Konzentrationen von Arginin und ein signifkant niedrigeres Citrullin-/ Argininverhältnis. Es wurde bei den depressiven Frauen ein signifikanter Anstieg des Nitritspiegels gefunden. Insgesamt zeigte die statistische Auswertung zwei Risikofaktoren für leichte Depression, nämlich Arginin und Glutaminsäure und zwei protektive Faktoren, nämlich Asparagin und das Tyrosin-/ Phenylalanin-Verhältnis.

 

Referenz:
Mayoral-Marlies A et al.: Plasma amino acids levels discriminate between control subjects and midly depressed eldely women; Arch med Res. 2012 Aug 4

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