US-Forscher des UT Southwestern Medical Center untersuchten die Daten von 12.600 Teilnehmern der Cooper Center Longitudinal Study. Sie fanden heraus, dass höhere Vitamin-D-Spiegel mit einem signifikant verminderten Risiko für Depressionen assoziiert sind, besonders bei Menschen, die unter Depressionen litten. Bei diesem Personenkreis empfehlen sie ausdrücklich eine Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels. Aufgrund der Studie kann nicht die Frage beantwortet werden, ob niedrige Vitamin-D-Spiegel zu den Symptomen einer Depression beitragen oder ob die Depression zu niedrigen Vitamin-D-Spiegeln führt. Es gibt aber Hinweise, dass Vitamin D Neurotransmitter, Entzündungsmarker und andere Faktoren beeinflusst, die einen Bezug zu Depressionen haben.

Die Besonderheit dieser Studie ist die hohe Teilnehmerzahl, so dass der gefundene Zusammenhang von Vitamin D und Depressionen umso glaubhafter ist.

 

Referenz:
Science Daily, 05.01.2012: Low Vitamin D levels linked to depression, psychiatrists report

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