Wissenschaftler der Tufts University untersuchten im Rahmen der Framingham  Heart Study den Zusammenhang zwischen den Plasmakonzentrationen von Vitamin B12 und Folsäure und anderer Laborparameter mit der kognitiven Leistungsfähigkeit. Bei der Framingham Heart Study handelt es sich um eine prospektive epidemiologische Studie. Die Hirnleistungsfähigkeit wurde mittels des Mini-Mental-Status-Tests ermittelt. Bei den Studienteilnehmern mit Vitamin-B12-Konzentrationen zwischen 252 und 346 ng/ l wurde ein Abfall der kognitiven Leistungsfähigkeit nachgewiesen. Besonders ausgeprägt war der kognitive Abfall bei den Personen, die neben niedrigen Vitamin-B12-Konzentrationen hohe Folsäurekonzentrationen aufwiesen. Diese Kombination – niedrige Vitamin-B12 Spiegel und hohe Folsäure-Konzentrationen – ist also besonders ungünstig für die Hirnleistungsfähigkeit.


Referenz:
Morris MS et al.: Vitamin B12 and folate status in relation to decline in scores on the mini-mental state examination in the framingham heart study; J Am Geriatr. Soc, 2012 Jul 12

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