US-Wissenschaftler untersuchten bei Teilnehmern der Framingham Heart Study und der Malmö Diet and Cancer Study 45 verschiedene Stoffwechselprodukte und bewerteten deren Bedeutung für cardiometabolische Erkrankungen. Sie konnten beobachten, dass verschiedene Stoffwechsel-Risikofaktoren wie Übergewicht, Insulinresistenz, Bluthochdruck etc. mit Veränderungen verschiedener Stoffwechselparameter assoziiert waren, z.B. mit der Konzentration der verzweigtkettigen Aminosäuren oder anderer hydrophober Aminosäuren, mit Abbauprodukten des Tryptophanstoffwechsels und vielem mehr. Es wurde ein intensiver Zusammenhang zwischen der Insulinresistenz und der Glutaminkonzentration gefunden. Ein höherer Anteil an Glutamin im Verhältnis zu Glutamat war in der Framingham-Heart-Study mit einem geringeren Diabetesrisiko assoziiert.

 

Referenz:
Cheng S. et al.: Metabolic profiling identifies pathways associated with metabolic risk in humans; Circulation. 2012 Apr. 11

Back to top