Nach aktuellen Schätzungen sind derzeit rund 1,3 Millionen Deutsche an Demenz erkrankt. Experten erwarten, dass die Zahl sich in den kommenden dreißig Jahren mehr als verdoppelt.

Es gibt derzeit 1600 Demenzkranke pro 100 000 Einwohner. Ostdeutschland ist von dieser Erkrankung stärker betroffen, besonders die grenznahen Gebiete zur Tschechischen Republik.Forscher aus den USA und Großbritannien konnten einen Vitamin-B12-Mangel als Risikofaktor für Demenz nachweisen. In einer US-Studie korrelierte eine schlechte Vitmain-B12-Versorgung bei Senioren mit dem geistigen Abbau und einer Hirnschrumpfung.

In einer britischen Studie konnte nachgewiesen werden, dass die Einnahme von Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 den Hirnschwund bremsen und das Demenzrisiko senken kann.

Mit zunehmendem Lebensalter steigt das Risiko für einen Vitamin-B12-Mangel, da die Vitamin-B12-Aufnahme immer schlechter wird. Das häufig zur Behandlung von Typ-2-Diabetes verwendete Medikament Metformin führt ebenfalls häufig zu einem Vitamin-B12-Mangel.

 

Referenz:
Bayerischer Rundfunk vom 16.02.2012: „Demenz: Der Preis der Langlebigkeit“

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