Bei Zwangserkrankungen sind pharmakologische und psychosoziale Interventionen oft nicht ausreichend, so dass eine Notwendigkeit für weitere Therapieoptionen besteht.

In der Pathophysiologie von Zwangserkrankungen spielt eine Dysfunktion der glutamatergen Neurotransmission eine wichtige Rolle. N-Acetylcystein gilt als sicherer Wirkstoff zur Modifizierung der synaptischen Freisetzung von Glutamat. NAC kann als neuroprotkitve Substanz angesehen werden, weil es auch antientzündlich wirkt. Ein weiterer sinnvoller Wirkstoff bei der Behandlung von Zwangserkrankungen ist Vitamin D, da Vitamin D die Glutathionbildung im Gehirn anregt. Die Autoren des Fachartikels betonen auch, dass die erwähnten Mikronährstoffe im Vergleich zu Psychopharmaka zu einer besseren Akzeptanz führen.

Referenz:
di Michele F, Siracusano A et al.: N-Acetyl Cysteine and Vitamin D Supplementation in Treatment Resistant Obsessive- compulsive Disorder Patients: a General Review; Curr Pharm Des. 2018 Apr 17. doi: 10.2174/1381612824666180417124919.

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