Wissenschaftler aus Dänemark untersuchten den Effekt einer Vitamin-D-Supplementierung auf das autonome Nervensystem bei gesunden jungen Versuchspersonen. Die Studienteilnehmer erhielten eine Vitamin-D-Supplementierung von 30 µg/ Tag und wurden zu Beginn der Studie, nach 30, 90 und 180 Tagen kontrolliert. Bei den Studienteilnehmern mit einem unzureichenden Vitamin-D-Spiegel bestanden höhere Noradrenalinkonzentrationen als bei den Versuchspersonen mit zufriedenstellenden Vitamin-D-Spiegeln im Serum. Die Herzfrequenz in Ruhe war bei den Studienteilnehmern mit unzureichenden Vitamin-D-Spiegeln niedriger als in der Gruppe mit ausreichenden Vitamin-D-Spiegeln. Der systolische und diastolische Blutdruck war in der Vitamin-D-Mangelgruppe höher als in der Gruppe mit normalen Vitamin-D-Spiegeln. Eine Vitamin-D-Supplementierung modulierte also das sympathische Nervensystem bei gesunden jungen Versuchspersonen mit niedrigen Vitamin-D-Spiegeln. Diese Erkenntnisse könnten für die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen im späteren Leben eine größere Bedeutung haben.

Referenz
Tønnesen R1, Schwarz P et al.: Modulation of the sympathetic nervous system in youngsters by vitamin-D supplementation; Physiol Rep. 2018 Apr;6(7):e13635. doi: 10.14814/phy2.13635.

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