Wissenschaftler aus Brasilien beschäftigen sich in einem Fachartikel mit der Bedeutung der Aminosäure Taurin bei Lebererkrankungen. Eine niedrige Plasmakonzentration von Taurin ist generell mit verschiedenen Krankheiten assoziiert. In der Leber ist Taurin für die Bildung von Gallensäuren und am Fettstoffwechsel beteiligt. Taurin hat einen Schutzeffekt gegen Leberschäden durch Chemotherapeutika und Alkohol und hat auch einen günstigen Effekt gegen die Bildung einer Enzephalopathie bei Zirrhosepatienten. Leberschäden durch entzündliche Prozesse werden ebenfalls vermindert. Außerdem vermindert Taurin die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten eines hepatorenalen Syndroms.

Referenz:
Patricia Rodella, Luiz Fernando Takase et al.: The effekt of taurine on hepatic disorders (version 2); Current Updates in Hepatology and Gastroenterology, Received: August 03, 2017

 

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