US-Wissenschaftler publizierten eine Meta-Regressionsanalyse zum klinischen Nutzen einer Niacintherapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In zwei größeren Studien der letzten Zeit zeigte eine adjuvante Niacintherapie zu Statinen keinen Zusatznutzen. Die Metaanalyse ergab aber eindeutig, dass Niacin das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse verminderte. Niacin scheint hauptsächlich dadurch zu wirken, dass es atherogene Partikel reduziert. Die therapeutische Wirksamkeit von Niacin ist unabhängig von Veränderungen des L-HDL. Die Autoren der Metaanalyse kommen zu dem Schluss, dass Niacin eine effektive Zusatzbehandlung bei Patienten darstellt, die auf Statine unzureichend reagieren.

Referenz:
Siniawski D, Santos-Gallego CG et al.: Niacin is still beneficial. Implications from an updated meta-regression analysis; Acta Cardiol. 2016 Aug;71(4):463-72.

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