Wissenschaftler aus Graz und Cambridge untersuchten die Konzentrationen von Valin, Leucin und Isoleucin bei 71 Patienten mit Major Depression und bei 58 gesunden Kontrollpersonen mittels HPLC. Sie fanden heraus, dass die Konzentrationen der verzweigtkettigen Aminosäuren bei depressiven Patienten signifikant niedriger waren als bei gesunden Kontrollpersonen. Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass die verzweigtkettigen Aminosäuren geeignete Biomarker für Depressionen sein könnten. Möglicherweise sei die reduzierte Aktivierung von mTOR ein wichtiger auslösender Faktor für Depressionen.

Referenz:
Baranyi A, Amouzadeh-Ghadikolai O et al: Branched-Chain Amino Acids as New Biomarkers of Major Depression - A Novel Neurobiology of Mood Disorder; PLoS One. 2016 Aug 4;11(8):e0160542.

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