Rumänische Wissenschaftler publizierten einen umfangreichen Übersichtsartikel über den Zusammenhang zwischen einem Vitamin-D-Mangel und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Niedrige Vitamin-D-Spiegel begünstigen entzündliche Gefäßveränderungen, eine endotheliale Dysfunktion, die Bildung von Schaumzellen und die Proliferation glatter Muskelzellen.

Die antihypertensiven Eigenschaften des Vitamin D beruhen auf einer Unterdrückung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS), auf Verhinderung eines sekundären Hyperparathyreoidismus, und einen direkten Effekt auf Gefäßendothelzellen. Vitamin D ist auch an der Kontrolle des Blutzuckers, an der Insulinsekretion, der Insulinsensitivität etc. beteiligt. Bei vielen Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist ein Zusammenhang zum Vitamin D beschrieben worden, z.B. Atherosklerose, Bluthochdruck, KHK, Herzinsuffizienz, Schlaganfälle, periphere Gefäßerkrankungen.

Referenz:
Suzanne E. Judd, MPH, PhD, Vin Tangpricha, MD, PhD et al.: Vitamin D Deficiency and Risk for Cardiovascular Disease, Am J Med Sci. 2009 Jul; 338(1): 40–44.

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