Wissenschaftler aus China untersuchten den Einfluss von Serotonin auf Ängstlichkeit und die Funktion des autonomen Nervensystems. Dazu führten sie bei 28 gesunden Versuchspersonen einen Tryptophan-Depletionstest durch. Sie konnten feststellen, dass nach einer diätetischen Tryptophan-Depletion die Aktivität des sympathischen Nervensystems anstieg und die des parasympathischen Nervensystems sich verminderte. Die Veränderungen des autonomen Nervensystems nach der Tryptophandepletion waren mit dem Schweregrad von Angstsymptomen bei den Versuchspersonen assoziiert. Die Serotoninverfügbarkeit hat offensichtlich Auswirkungen auf Angstsymptome und "Heart rate variability"(HRV).

Außerdem zeigte das Ergebnis dieser Studie, dass die subjektive Einschätzung von Angstsymptomen ebenfalls mit Serotonin zusammenhing.

Referenz:
Hsiao CY1, Tsai HC et al.: The Association between Baseline Subjective Anxiety Rating and Changes in Cardiac Autonomic Nervous Activity in Response to Tryptophan Depletion in Healthy Volunteers; Medicine (Baltimore). 2016 May;95(19):e3498.

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