Mangan ist ein essentielles Spurenelement und Bestandteil verschiedener Enzyme, so dass ein Manganmangel auch zu einer Beeinträchtigung der entsprechenden Enzymfunktion führen kann. Erhöhte Mangankonzentrationen sind häufig auch ein Thema im Zusammenhang mit Schwermetallbelastungen und Schäden, die sich daraus ergeben. So konnten Wissenschaftler aus Brasilien nachweisen, dass eine Manganbelastung, gemessen im Vollblut und in den Haaren, zu verschiedenen Störungen neuropsychiologischer Funktionen, zu oxidativen Schäden und einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion bei Kindern führte.

Wissenschaftler aus Korea untersuchten die tägliche Kupfer- und Manganaufnahme bei 320 Männern und 320 Frauen und prüften den Zusammenhang mit der Blutdruckregulation bei normotensiven Erwachsenen. Während die Kupferaufnahme bei allen Studienteilnehmern eine positive Korrelation mit dem systolischen und diastolischen Blutdruck aufwies, zeigte die Manganaufnahme bei den Männern eine signifikant negative Korrelation mit dem systolischen Blutdruck. Dies könnte darauf hindeuten, dass Mangan möglicherweise einen positiven Effekt auf die Blutdruckregulation hat.

Referenz:

  • Sabrina Nascimento, Marília Baierle et al.: Associations among environmental exposure to manganese, neuropsychological performance, oxidative damage and kidney biomarkers in children; Volume 147, May 2016, Pages 32–43
  • Lee YK, Lyu ES et al.: Daily Copper and Manganese Intakes and Their Relation to Blood Pressure in Normotensive Adults; Clin Nutr Res. 2015 Oct;4(4):259-66. doi: 10.7762/cnr.2015.4.4.259. Epub 2015 Oct 31.

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