Wissenschaftler aus Italien untersuchten bei Patientinnen der EPIC-Studie in Italien die Konzentrationen verschiedener B-Vitamine und prüften deren Zusammenhang mit dem Risiko des Mammakarzinoms. Erhöhte Vitamin-B6-Konzentrationen waren mit einem verminderten Risiko für Brustkrebs assoziiert, sowohl bei prämenopausalen wie auch bei östrogenrezeptor-positiv und auch bei progesteronrezeptor-positiven Fällen von Brustkrebs.

Bei prämenopausalen Frauen waren hohe Vitamin B2-Konzentrationen im Plasma mit einem signifikant niedrigen Risiko verbunden. Plasmahomocystein, Folsäure und Vitamin B12 zeigte kein Zusammenhang mit dem Brustkrebsrisiko.

Referenz:
Claudia Agnoli, Sara Grioni et al.: Plasma Riboflavin and Vitamin B-6, but Not Homocysteine, Folate, or Vitamin B-12, Are Inversely Associated with Breast Cancer Risk in the European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition-Varese Cohort 1,2,3; J Nutr. 2016 Apr 27; jn.115.225433

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