Wissenschaftler aus Kalifornien untersuchten bei 15 gesunden Frauen die Konzentrationen verschiedener Umweltgifte wie Organochlorpestizide, polychlorierte Biphenyle und polybromierte Diphenylether. Bei letzteren handelt es sich um häufig verwendete bromhaltige, organhaltige Chemikalien, die als Flammschutzmittel in vielen Kunststoffen und Textilien eingesetzt werden.

Die Frauen erhielten über einen Zeitraum von zwei Monaten 1000 mg Vitamin C täglich. Anschließend wurden die erwähnten Umweltgifte nochmals bestimmt. Dabei zeigte sich eine statistisch signifikante Verminderung bei sechs polychlorierten Biphenylen und bei zwei Organochlorpestiziden. Die Autoren der Studie empfehlen unter Einbeziehung beider Geschlechter dringend eine größere Untersuchung. Vitamin C könnte eine wichtige Rolle für die öffentliche Gesundheit spielen, indem es die Belastung mit organischen Umweltchemikalien vermindert.

Referenz:
Weihong Guo, Karen Huen et al.:  Vitamin C intervention may lower the levels of persistent organic pollutants in blood of healthy women – A pilot study; Food and Chemical Toxicology; Volume 92, June 2016, Pages 197–204

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