Japanische Wissenschaftler untersuchten bei 514 gesunden Versuchspersonen die Transaminasen ASAT (GOT) und ALAT (GPT), außerdem bestimmten sie verschiedene Aminosäuren und führten ein Testverfahren zur Erfassung der Gedächtnisfunktionen durch. ASAT und ALAT korrelierten signifikant positiv mit den Glutamatspiegeln. Die Konzentrationen von ASAT und ALAT waren singifikant negativ mit vier von fünf Gedächtnisfunktionen assoziiert. Die Plasmaglutamatkonzentration korrelierte negativ mit drei der fünf Gedächtnisfunktionen. In dieser Studie wurde erstmalig ein Zusammenhang der Konzentration der Transaminasen auf die Glutamatkonzentration gezeigt und auf die Gedächtnisfunktionen beim Menschen. Diese Zusammenhänge sind besonders wichtig im Hinblick auf das metabolische Syndrom mit erhöhten Transaminasen und kognitiver Dysfunktion.

Referenz:
Kamada Y, Hashimoto R et al.: Impact of plasma transaminase levels on the peripheral blood glutamate levels and memory functions in healthy subjects; BBA Clin. 2016 Feb 23;5:101-7.

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