Türkische Wissenschaftler untersuchten bei Kindern und Jugendlichen mit Zwangsstörungen den Antioxidantienspiegel im Serum sowie Parameter der DNA-Schädigung. Bei den Studienteilnehmern wurden Glutathionperoxidase, Superoxiddismutase, Coenzym Q und 8-OHdG bestimmt. Die Kinder mit Zwangsstörungen hatten höhere Antioxidantienspiegel und auch eine höhere DNA-Schädigung. Das Ergebnis der Studie unterstützt die Rolle des oxidativen Stresses in der Pathogenese von Zwangserkrankungen. Die Autoren der Studie empfehlen, die Erforschung des Effekts einer zusätzlichen Antioxidantiengabe bei Zwangserkrankungen.

Referenz:
Şimşek Ş, Gençoğlan S, Yüksel T et al.: DNA damage and antioxidants in treatment naïve children with obsessive-compulsive disorder; Psychiatry Res. 2016 Mar 30;237:133-7.

Back to top