US-Wissenschaftler untersuchten, inwieweit die Konzentration von Calcidiol bzw. 25-(OH)D das Anämierisiko beeinflusste. Dazu verwendeten sie Daten von 5.456 Menschen im Rahmen von NHANES 2001 bis 2006. Sie konnten nachweisen, dass Personen mit 25-(OH)D-Konzentrationen größer als 20 ng/ml ein geringeres Risiko für Anämie aufwiesen als Personen mit Konzentrationen unter 2 ng/ml. Niedrige 25-(OH)-D-Spiegel erhöhen also das Risiko für Anämie. Aus diesem Grund empfehlen die Wissenschaftler die Durchführung randomisierter kontrollierter Studien, um herauszufinden, inwieweit eine Optimierung des Vitamin-D-Status das Anämierisiko senken könnte.

Referenz:
Monlezun DJ, Camargo CA Jr et al.: Vitamin D Status and the Risk of Anemia in Community-Dwelling Adults: Results from the National Health and Nutrition Examination Survey 2001-2006; Medicine (Baltimore). 2015 Dec;94(50):e1799.

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