Kanadische Wissenschaftler publizierten einen Übersichtsartikel zum Thema Vitamin D, Spurenelemente und toxische Elemente. Etwa zwei Drittel der Bevölkerung in den nördlichen Klimazonen haben Vitamin-D3-Spiegel weit unter der wünschenswerten Konzentration von 40 bis 60 ng/ml.

Die Vitamin-D-Konzentration beeinflusst auch die Aufnahme von anorganischen Elementen wie Calcium, Magnesium, Eisen, Phosphat, Zink und Kupfer.

Hinsichtlich der Wirksamkeit von Vitamin D3 ist bemerkenswert, dass große Teile der Bevölkerung zu wenig Magnesium zu sich nehmen. Magnesium ist ein wichtiger Cofaktor für die Bildung von aktivem Vitamin D3. Eine zu hohe Vitamin-D3-Zufuhr birgt allerdings auch einige Risiken. Beispielsweise kann eine überhöhte Vitamin-D3-Zufuhr die Aufnahme toxischer Elemente erheblich verstärken, z.B. eine erhöhte Absorption von Blei. Die Aufnahme toxischer Elemente wird dann auch durch einen Mangel an essentiellen Spurenelementen verstärkt.

Referenz:
Gerry K. Schwalfenberg and Stephen J. Genuis: Vitamin D, Essential Minerals, and Toxic Elements: Exploring Interactions between Nutrients and Toxicants in Clinical Medicine; The Scientific World Journal, Volume 2015 (2015), Article ID 318595, 8 pages

Back to top