Wissenschaftler aus China führten eine Metaanalyse über einen möglichen Zusammenhang zwischen den B-Vitaminen und Morbus Parkinson durch. In die Metaanalyse wurden 10 ausgewählte Studien einbezogen. Die Auswertung der Daten zeigte, dass eine höhere Aufnahme von Vitamin B6 mit einem verminderten Risiko für Morbus Parkinson verbunden war. Die Aufnahme von Folsäure und Vitamin-B12 beeinflusste das Parkinsonrisiko nicht. Allerdings hatten die Parkinsonpatienten niedrigere B12-Spiegel als die Kontrollpersonen. Die vorhandenen Daten sprechen dafür, dass Vitamin B6 einen präventiven Effekt auf die Entwicklung des Morbus Parkinson hat.

Referenz:
Liang Shen: Associations between B Vitamins and Parkinson’s Disease; Nutrients 2015, 7(9), 7197-7208

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