Britische Wissenschaftler fanden in einer Studie heraus, dass eine höhere Proteinaufnahme die Gefäßfunktion günstig beeinflusste. Eine größere Aufnahme von Glutaminsäure, Leucin und Tyrosin war am stärksten mit der Pulswellengeschwindigkeit assoziiert. Eine höhere Aufnahme von Aminosäuren aus pflanzlichen Quellen war mit niedrigerem zentralen Blutdruck verbunden. Die Größenordnung der beobachteten Zusammenhänge war durchaus vergleichbar mit anderen Lifestylefaktoren. Eine vermehrte Aufnahme dieser Aminosäuren könnte also eine bedeutende und leicht verfügbare Möglichkeit sein, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu vermindern.

Referenz:
Jennings A, MacGregor A et al.: Amino Acid Intakes Are Inversely Associated with Arterial Stiffness and Central Blood Pressure in Women; J Nutr. 2015 Sep;145(9):2130-8. doi: 10.3945/jn.115.214700.

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