Wissenschaftler aus Kuwait untersuchten bei 1.380 männlichen und weiblichen Personen zwischen zwei Monaten und 86 Jahren die Häufigkeit von Anämie und Eisenmangel. Die Prävalenz von Anämie und Eisenmangel war bei den weiblichen Personen höher als bei den männlichen Personen. Erwachsene mit normalen Ferritinspiegeln, aber mit niedrigen Folsäurekonzentrationen in den Erythrozyten und niedrigen Vitamin-A- und B12-Spiegeln zeigten häufiger eine Anämie als die Personen mit normalen Konzentrationen der genannten Vitamine.

Insgesamt konnte bei drei Prozent der männlichen Erwachsenen und bei 17 Prozent der Frauen eine Anämie nachgewiesen werden.

Referenz:
Sameer Al Zenki, Husam Alomirah et al.: Prevalence and Determinants of Anemia and Iron Deficiency in Kuwait; Int. J. Environ. Res. Public Health 2015,  12(8), 9036-9045

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