Wissenschaftler aus dem Iran untersuchten, inwieweit der Vitamin-D-Status mit der mentalen Gesundheit und mit gewalttätigem Verhalten bei Jugendlichen aus dem Iran zusammenhing. 40 Prozent der Jugendlichen hatte 25(OH)Vitamin-D3-Konzentrationen unter 10 ng/ml, 39 Prozent eine Konzentration zwischen 10 und 30 ng/ml.

Die Prävalenz von Ärger, Ängstlichkeit, schlechter Schlafqualität, Traurigkeit und Depression war bei den Jugendlichen mit genügendem Vitamin-D-Status signifikant geringer als bei den anderen Jugendlichen. Jugendlichen mit insuffizienten Vitamin-D-Spiegeln berichteten 1,5 bis 1,8 mal häufiger über oben erwähnte Befindlichkeitssymptome. Einige psychiatrische Stresssymptome waren also mit einer Vitaminose D bei Jungendlichen assoziiert.

Referenz:
Ataie-Jafari A, Qorbani M et al.:  The association of vitamin D deficiency with psychiatric distress and violence behaviors in Iranian adolescents: the CASPIAN-III study; J Diabetes Metab Disord. 2015 Jul 22;14:62. doi: 10.1186/s40200-015-0191-9. eCollection 2015.

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