Wissenschaftler aus China untersuchten im Rahmen einer Metaanalyse die Bedeutung veränderter Konzentrationen von Homocystein, Folsäure und Vitamin B12 für die Entstehung der Alzheimererkrankung. In die Metaanalyse wurden 68 Studien einbezogen. Zum Ersten wurde festgestellt, dass Patienten mit Morbus Alzheimer im Vergleich zu Kontrollpersonen höhere Homocysteinkonzentrationen aufwiesen sowie niedrigere Spiegel von Folsäure und Vitamin B12 im Plasma. Des Weiteren zeigten die Daten, dass eine hohe Homocysteinkonzentration und niedrige Folsäurespiegel mit dem Auftreten der Alzheimererkrankung korrelierten. Hohe Homocysteinkonzentrationen und niedrige Folsäurespiegel sind also als Risikofaktor für Morbus Alzheimer anzusehen.

Referenz:
Shen L, Ji HF: Associations between Homocysteine, Folic Acid, Vitamin B12 and Alzheimer's Disease: Insights from Meta-Analyses; J Alzheimers Dis. 2015 Apr 8.

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