Italienische Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von 4,4 Jahren, inwieweit die Vitamin-D-Konzentration mit kognitivem Abbau zusammenhängt. An der Studie nahmen 1.927 ältere Personen teil. Bestimmt wurde die Konzentration von 25-(OH)D (25-Hydroxy-Vitamin D3) im Serum, außerdem wurde der MMSE-Test durchgeführt, der die globalen kognitiven Funktionen umfasst. Die Studienteilnehmer mit einer 25-(OH)D-Konzentration unter 30 ng/ l zeigten im Zeitraum von 4,4 Jahren mit größerer Wahrscheinlichkeit eine Verschlechterung der kognitiven Leistungsfähigkeit im Vergleich zu den Personen mit einer 25-(OH)D-Konzentration größer 30 ng/ l. Bei älteren Personen, die kognitiv unauffällig sind, erweist sich also ein 25-(OH)D-Spiegel unter 30 ng/ l als ein Prognosefaktor für eine kognitive Dysfunktion nach 4,4 Jahren.

Referenz:
Toffanello ED, Coin A et al.: Vitamin D deficiency predicts cognitive decline in older men and women: The Pro.V.A. Study; Neurology. 2014 Dec 9;83(24):2292-8

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