Chinesische Wissenschaftler untersuchten bei Frauen in der frühen Schwangerschaft und bei nichtschwangeren Frauen, inwieweit ein Eisenmangel die Schilddrüsenfunktion beeinflusst. An der Studie nahmen 7.953 schwangere Frauen und 2.000 nicht schwangere Frauen im gebärfähigen Alter teil. Bei den Studienteilnehmerinnen wurden die Schilddrüsenwerte sowie Gesamteisen, Ferritin und der löslicher Transferrinrezeptor bestimmt. Die FT4-Konzentrationen im Serum waren bei Frauen mit einer Eisenmangelanämie signifikant niedriger als bei den Personen ohne Eisenmangelanämie. Dies betraf sowohl schwangere wie auch nicht schwangere Frauen. Die statistische Auswertung zeigte, dass ein Eisenmangel als unabhängiger Risikofaktor für eine leichte und schwere Schilddrüsenunterfunktion in der Schwangerschaft und auch in der Nicht-Schwangerschaft anzusehen ist.

Referenz:

Yu X et al.: Iron Deficiency, an Independent Risk Factor for Isolated Hypothyroxinemia in Pregnant and Non-pregnant Women of Childbearing age in China; J Clin Endocrinol Metab. 2015 Jan 19:jc20143887

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