US-Wissenschaftler untersuchten, inwieweit es einen Zusammenhang zwischen dem Eisenstatus, Asthma, der Lungenfunktion und einer pulmonalen Entzündung gibt. Bei Frauen im Alter zwischen 20 und 49 Jahren wurden verschiedene Parameter des Eisenstatus, z.B. Ferritin und der löslicher Transferrinrezeptor bestimmt, außerdem wurde die Lungenfunktion bei den Studienteilnehmerinnen ermittelt. 16 Prozent der Studienteilnehmerinnen berichteten über eine lebenslängliche Asthmasymptomatik, 9 Prozent hatten akute Asthmabeschwerden und 5 Prozent eine kurz zuvor durchgemachte Asthma-Episode. Erhöhte Ferritinkonzentrationen waren mit einem verminderten Asthmarisiko assoziiert. Erhöhte Ferritinkonzentrationen reduzierten das Risiko für chronisches Asthma, aktuelle Asthmabeschwerden und Asthmaanfälle. Die Ferritinkonzentrationen waren nicht mit der Lungenfunktion assoziiert, allerdings zeigte sich ein Zusammenhang zwischen erhöhten Werten des Transferrinrezeptors und einer Verminderung der Lungenfunktionsfähigkeit. Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass der Eisenstatus sowohl für Asthma wie auch für die Lungenfunktion bei US-Amerikanerinnen eine Rolle spielt.

Referenz:
Bringham EP et al.: Iron Status is Associated with Asthma and Lung Function in US Women; PLoS One. 2015; 10(2): e0117545.

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