Wissenschaftler aus Südkorea untersuchten bei koreanischen Kindern und Heranwachsenden einen möglichen Zusammenhang zwischen einem Vitamin-D-Mangel und Anämie. Als Eisenmangel wurde eine Ferritinkonzentration kleiner als 12 ng/ml und eine Transferrinsättigung kleiner als 16 Prozent definiert. Die koreanischen Kinder und Jugendliche zeigten sehr häufig einen Vitamin-D-Mangel. Die Wahrscheinlichkeit für eine Anämie, einen Eisenmangel oder eine Eisenmangelanämie war bei den Personen mit einem Vitamin-D-Mangel (< 15 ng/ml) wesentlich höher. Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass bei gesunden weiblichen Kindern und Jugendlichen ein Vitamin-D-Mangel mit einem erhöhten Anämie-Risiko, speziell mit einem erhöhten Risiko für Eisenmangelanämie, verbunden war. Es müsse nun geklärt werden, inwieweit der Vitamin-D-Mangel die Ursache für die Anämie darstelle.

Referenz:
Lee JA, Hwang JS et al.: Low Vitamin D Levels Are Associated with Both Iron Deficiency and Anemia in Children and Adolescents; Pediatr Hematol Oncol. 2014 Dec 31.

Back to top

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok