In einer Metaanalyse untersuchten argentinische Wissenschaftler, inwieweit Niacin cardiovaskuläre Ereignisse verminderte. In die Metaanalyse wurden 13 Studien mit 35.732 Studienteilnehmern einbezogen.

Die Anwendung von Niacin reduzierte signifikant das Auftreten von fast allen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es gab aber keinen signifikanten Zusammenhang zwischen einer Niacin-Therapie und dem Schlaganfallrisiko. Die argentinischen Forscher konnten auch nachweisen, dass Niacin über Mechanismen wirkt, die nicht durch Veränderungen der HDL-Konzentration oder durch eine LDL-Cholesterin-Reduktion erklärbar sind. Die Autoren der Studie empfehlen eine Niacintherapie zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei den Patienten, die nicht ausreichend auf eine Statin-Behandlung ansprechen.

Referenz:
Daniel Siniawski et al.: Core 2. Epidemiology and Prevention of CV Disease: Physiology, Pharmacology and Lifestyle; Circulation. 2014; 130: A19318

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