Australische Wissenschaftler publizierten einen Übersichtsartikel zur Bedeutung von Eisen und Zink auf die psychische Befindlichkeit und Hirnleistungsfähigkeit bei prämenopausalen Frauen. 10 randomisierte kontrollierte Studien und eine nicht randomisierte Studie erfüllten die Einschlusskriterien. Bei sieben Studien zeigte sich eine Verbesserung von Stimmung und Kognition nach Eisensupplementierung. Eine Eisensupplementierung scheint die Gedächtnisleistung und die intellektuelle Leistungsfähigkeit zu verbessern, unabhängig davon, ob die betreffende Person eine ausreichende Eisenversorgung hatte oder unter einem Eisenmangel litt.

Drei kontrollierte Studien zeigten auch einen Defekt einer Zinksupplementierung bei der Behandlung von depressiven Symptomen. Die vorhandene Fachliteratur legt nahe, dass eine Verbesserung des Zinkstatus einen positiven Effekt auf Kognitionen und Stimmungslage hat.

Referenz:
Karla A Lomagno et al.: Increasing Iron and Zinc in Pre-Menopausal Women and Its Effects on Mood and Cognition: A Systematic Review; Nutrients 2014, 6(11), 5117-5141

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